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Und wie­der wird von dem geis­ti­gen Brand­stif­ter und Neo­Na­zi Hei­ko T. und sei­nen Kom­pli­zen auf der Face­book-Sei­te “Seli­gen­stadt ist bunt genug” die Shoa rela­ti­viert und der Natio­nal­so­zia­lis­mus “gefei­ert”. Beson­ders per­fi­de: gera­de am und um den 27. Janu­ar 2020, dem Holo­caust-Gedenk­tag und zum 75. Jah­res­tag der Befrei­ung von Aus­schwitz wer­den beson­ders ekel­haf­te Bei­trä­ge und Kom­men­ta­re ver­öf­fent­licht. Wie lan­ge sieht die Mehr­zahl der Seli­gen­städ­ter Kom­mu­nal­po­li­ti­ker und Bür­ger bei die­sem ekel­haf­ten Trei­ben noch weg?

Die Ver­ant­wort­li­chen von “Fri­days gegen Alters­ar­mut” in Seli­gen­stadt beteu­ern, dass der Anmel­der der “Mahn­wa­che” in der Ver­gan­gen­heit nicht auf einer NPD-Demo gewe­sen wäre. Er selbst wider­spricht nicht. Was auch einen nach­voll­zieh­ba­ren Grund hat. Denn genau genom­men war es der rechts­ex­tre­me Auf­marsch von “WfD — Wir für Deutsch­land” am 3. Okto­ber 2018 in Ber­lin Mit­te.

Auf der ras­sis­ti­schen Face­book-Hetz­sei­te “Seli­gen­stadt ist bunt genug” pflegt man bekannt­lich deut­sche Tra­di­tio­nen. Des­halb setzt man schon seit den Anfän­gen mit “Wach­sa­mer Nach­bar Seli­gen­stadt und Umge­bung” auf Fake-Accounts mit einem NS-Hin­ter­grund als “Mei­nungs­ver­stär­ker”, zum Het­zen und Denun­zie­ren und um die Bei­trä­ge auf der Sei­te nicht gänz­lich unkom­men­tiert und ein­sam ste­hen­zu­las­sen.

Immer wie­der fal­len diver­se Men­schen aus Seli­gen­stadt und Umge­bung mit offe­nem oder ver­steck­tem Anti­se­mi­tis­mus auf. Nun sogar Mit­glie­der der soge­nann­ten “Bür­ger­initia­ti­ve Seli­gen­stadt”. An deren angeb­lich nicht vor­han­de­nen rechts­ex­tre­men Ver­bin­dun­gen wohl nur der ver­meint­li­che Initia­tor glaubt.

Schon fast im Minu­ten­takt wird auf Face­book gegen Poli­ti­ker und auch gegen Seli­gen­städ­ter Mit­bür­ger ohne Skru­pel von diver­sen Fake-Accounts offen Het­ze betrie­ben, die ohne Gegen­re­de der “besorg­ten Bür­ger” diver­se Namen benut­zen, die offen­sicht­lich einen Bezug zu Natio­nal­so­zia­lis­ten haben! Wie lan­ge wird hier noch ohne Kon­se­quen­zen zuge­schaut?

Es wur­de ein infor­ma­ti­ver und offe­ner Ein­blick der ver­schie­de­nen in die Flücht­lings­ar­beit ein­ge­bun­de­nen Ver­ei­ne und Grup­pie­run­gen sowie ehren­amt­li­che Hel­fer gebo­ten. Die im Vor­feld ange­kün­dig­ten zahl­rei­chen “wach­sa­men Nach­barn” waren wäh­rend der Ver­an­stal­tung weder durch Fra­gen o.ä. wahr­nehm­bar.

Diese Auflistung wird ständig erweitert und aktualisiert.