Immer wie­der fal­len diver­se Men­schen aus Seli­gen­stadt und Umge­bung mit offe­nem oder ver­steck­tem Anti­se­mi­tis­mus auf. Nun sogar Mit­glie­der der soge­nann­ten "Bür­ger­initia­ti­ve Seli­gen­stadt". An deren angeb­lich nicht vor­han­de­nen rechts­ex­tre­men Ver­bin­dun­gen wohl nur der ver­meint­li­che Initia­tor glaubt.

Nicht zum ers­ten Mal pos­tet "Sam L." auf Face­book Bei­trä­ge, die offen oder ver­steckt sei­nen Anti­se­mi­tis­mus zur Schau stel­len. Inter­es­sant wird es auch dann, wenn man betrach­tet, wer die­se Bei­trä­ge lik­ed, also "gut" fin­det oder die­ser "Mei­nung" zustimmt.

So gesche­hen am 18. Novem­ber 2019. An die­sem Tag pos­te­te "Sam L." ein Bild, dass ver­schie­de­ne Poli­ti­ker beim "Abend­mahl" zei­gen. In deren Mit­te befin­det sich Geor­ge Soros, ein Mul­ti­mil­li­ar­där, der nicht nur wegen sei­nem jüdi­schen Glau­ben in die Schuss­li­nie von Rechts­ex­tre­men, Neo­Na­zis und Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern gera­ten ist.

Und wie es bei Anti­se­mi­ten üblich ist, wird "der Jude", in die­sem Fall Geor­ge Soros, auf die­sem Bild mit Geld­schei­nen gezeigt.

Und wem gefällt nun die­se anti­se­mi­ti­sche Dar­stel­lung?
Unter den "Likern" fin­det man ein Gesicht der "Bür­ger­initia­ti­ve Seli­gen­stadt".
Genau genom­men ist es "Bernd B.". Die­ser "Bernd B.", der bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung der "BI Seli­gen­stadt" auf dem Podi­um saß und u.a. die Ver­an­stal­tung lei­te­te.

Auch bei den Auf­mär­schen von "Seli­gen­stadt ist bunt genug" war "Bernd B." regel­mä­ßig anwe­send.
Eben­so am 11. Sep­tem­ber 2019, als die "Braun­Bun­ten" mit Nazi­pa­ro­len vor der Redak­ti­on der Offen­bach-Post in Seli­gen­stadt stan­den.

Natür­lich ist das alles nicht beson­ders "besorg­nis­er­re­gend". Das war ja schon in den 1930er Jah­ren so in Deutsch­land. Und hat dann 60 Mil­lio­nen Men­schen das Leben gekos­tet. Inklu­si­ve das Mor­den und die Ver­fol­gung von Juden, Sin­ti und Roma, Homo­se­xu­el­len, Anders­den­ken­den und alles was nicht in die Denk­wei­se und das Welt­bild der Nazis pass­te.

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