Bis­her wur­den "nur" anders­den­ken­de Mit­men­schen, kom­mu­na­le Poli­ti­ker oder die Pfar­re­rin­nen und Initia­to­rin­nen der "Mahn­wa­che See­brü­cke" in Seli­gen­stadt auf Face­book denun­ziert, dif­fa­miert und auch auf offe­ner Stra­ße beschimpft.

Doch ab jetzt schei­nen die­se Bedro­hun­gen auch auf alle Teilnehmer*innen der Mahn­wa­che in Seli­gen­stadt abzu­zie­len.

Denn der unten abfo­to­gra­fier­te  Auf­kle­ber wur­de heu­te am 25. Okto­ber 2019 gegen 10 Uhr an einem Later­nen­mast in der Dr.-Otto-Müller-Strasse in Seli­gen­stadt, also zwi­schen Klos­ter­gar­ten und altem Fried­hof, gesich­tet und ent­fernt.

Und wie unsi­cher(!) anders­den­ken­de Men­schen in Seli­gen­stadt leben, kann man fast täg­lich auf den ein­schlä­gi­gen Sei­ten der Neo­na­zis auf Face­book beob­ach­ten.

Dort ver­öf­fent­li­chen die­se geis­ti­gen Brand­stif­ter ihre Fotos, wie sie z.Bsp. vor Wohn­häu­sern von Men­schen ste­hen, die nicht in ihr faschis­ti­sches Welt­bild pas­sen.

Oder foto­gra­fie­ren Mit­men­schen heim­lich in der Stadt usw. und ver­öf­fent­li­chen die­se Fotos eben­so auf Face­book.

Wie lan­ge müs­sen sich die Bürger*innen in Seli­gen­stadt die­se Aus­wüch­se noch gefal­len las­sen? Was muss noch gesche­hen, damit reagiert wird? Denn die­se Bedro­hun­gen wer­den immer mehr und kön­nen irgend­wann in Fäl­len wie bei der NSU gese­hen oder dem töd­li­chen Anschlag von Wal­ter Lüb­cke in Kas­sel ihren trau­ri­gen Höhe­punkt fin­den.

Und wer wird nun das nächs­te Opfer der Neo­na­zis sein?

 

 

 

 

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